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Grand Solitaire Orchestre
Musik nur als Hörerlebnis
Wir haben in dieser Konzert reihe für uns wichtige Regeln aufgestellt um die oben gestellten Fragen zu klären. 1. Verzicht auf die Nennung der Akteure. 2. keine Applausordnung 3. Keine Einführung 4. Immer Uraufführungen (teils improvisiert aber auch notiert) 5. Aufführung im Black 6. Keine Konserven 7. Aufführungsdauer 1h
Konzert am 03.06.2005, "When the wind blow" Musik im Black Akteure aus Kamerun und Mekka erzeugen Klänge im schwarzen Raum - electronic's - picture's - noizz - newjazz - energetisch + hypnotisch, freak - sound für das nächste jahrhundert Die Musiker agieren im Black - zu sehen sind evtl. ihre Instrumente. Wie von selbst werden Sound's, Lichtimpulse und Laserbildmuster erzeugt. Die Kompositionen beziehen die elektronischen und die Lichtelemente mit ein. Die Anzahl der Musiker, das Instrumentarium bleibt steht's im Dunkeln. Die Konzerte sind steht's Uraufführungen deren Titel im Alphabet fortschreiten.
Konzert am 30.09.2005 black-room-music "Rebound" für drei Longstring instrumente Longstring = Stahlsaiten die über eine Distanz von 15 - 25 Metern gespannt sind und mit den Händen zum Schwingen angeregt werden - eine körperliche Hörerfahrung Die Musiker agieren im Black, trotzdem spielt Licht in den Aufführungen eine Rolle. Die Konzerte sind steht's akustische und optische Interaktionen. Die Konzerte sind steht's Uraufführungen deren Titel im Alphabet fortschreiten. Auch das Instrumentarium und die Zahl der Musiker ist bei jedem Konzert anders. Keines der Stücke wird ein zweitesmal aufgeführt. Für das Grand Solitaire-Orchestre ist die kreative Produktion der Leitfaden ihrer Arbeit und nicht Reproduktion.
Konzert am 14.07.2006 black-room-music für Stahlbogenharfe und Elektronik Die Musiker agieren im Black, trotzdem spielt Licht in den Aufführungen eine Rolle. Die Konzerte, akustische und optische Interaktionen, sind steht's Uraufführungen. Die Akteure bleiben ebenso wie ihre Instrumente und Aktionen im Dunkel. Alles ist Imagination, ist Vibration, ist Installation ist Fiktion oder nur Klang im schwarzen Raum. Das verwendete Instrument, Die Stahlbogenharfe, ist allein durch ihre Form, wenn sie schemenhaft im Laserlicht erscheint, ein Blickfang. Bis auf 2 Meter Höhe winden sich die Federstahlbögen über die Klaviersaiten gespannt sind. Durch die elektronische Abnahme und Bearbeitung des Klangs können von extreme Geräuschen bis zu zarten Flageoletts eine Vielzahl an Klängen kreiert werden. Diese mystischen Soundcollagen erzählen Geschichten der Zeit und des Raums.
Konzert am 26.08.2006, black-room-music - when the wind blow - masse und macht - nach elias canetti Eine Text - Musik - Collage nach dem Bestseller "Masse und Macht" von Elias Canetti. - electronic's - picture's - noizz - newjazz - energetisch + hypnotisch, freak - sound für das nächste jahrhundert Die Musiker agieren im Black - zu sehen sind evtl. ihre Instrumente. Wie von selbst werden Sound's, Lichtimpulse und Laserbildmuster erzeugt. Die Kompositionen beziehen die elektronischen und die Lichtelemente mit ein.
Konzert am 17.11.2006, black-room-music - percussion - total - percussion - Ein rein akustisches surround Event - Im Auge des Sturms - energetisch + hypnotisch, freak - sound für das nächste jahrhundert Die Musiker agieren im Black - zu sehen sind evtl. ihre Instrumente.
Konzert am 27.01.2007, black-room-music the inhabited piano l'habite' piano das bewohnte klavier Die Geschichte einer Besiedelung. Die Ohren versammeln sich um eine neue Heimat für sich zu finden. Ein Piano, ein Zufluchtsort. - im - um - unter - über... alles in dieser Region wird erhört Wandelkonzert im schwarzen Raum. Uraufführung für ein Piano, Elektronik und 12 bewegte Mikrofone
Grand Solitaire Orchestre Konzertreihe mit neuer Musik, zeitgenössische Stücke / Uraufführungen
Dieser Konzertreihe liegen einige wichtige Aspekte und Fragen zu grunde. 1. Was passiert wenn man in den Konzerten die visuellen Aspekte ausblendet, wenn die Musiker nicht zu sehen sind und sich die Wahrnehmung auf das Hören beschränkt, für das die Musik ja eigentlich entstanden ist? 2. Unsere Musiklandschaft ist eine Interpretenkultur. Der Interpret benutzt die Werke um damit sein Können zu präsentieren. Das Werk ist dabei nur Mittel zur Selbstdarstellung. Wie kann man das Werk, die Musik wieder in den Vordergrung stellen? 3. Wie verhält sich das Publikum wenn es sich in einen schwarzen Raum begibt und Musik im Dunkeln hört. Was passiert, wenn man dem Publikum den Zuschauerraum (Schutzraum) entzieht? Wenn sie sich frei bewegen müssen und können und dadurch selbst durch ihr Verhalten, ihre Geräusche mit zum akkustischen Erlebnis des Konzertes beitragen?